Zielgruppe
Unser Behandlungsangebot richtet sich an Männer ab 18 Jahren, die polytoxikoman,
drogen-, alkohol- oder medikamentenabhängig sind, eine längere oder kürzere stationäre Behandlung für ihre Suchtproblematik suchen und den Wunsch zu einem abstinenzorientierten Leben haben.
Zielrichtung
Im Rahmen der therapeutischen Gemeinschaft ist es möglich, ein Leben ohne Drogen zu trainieren. Das MitarbeiterInnen Team begleitet die Klienten auf diesem Weg, stellt Hilfen zur Verfügung und lässt genügend Raum für Reflexionen der gemachten Entwicklungsschritte. Die Bereiche Beziehungsaufbau, Arbeitskompetenzen, Arbeitsintegration, Drogenfreiheit und Sinn stehen im Zentrum unserer Begleitungsarbeit und Integrationsbemühungen.
Der ganzheitliche Ansatz auf der Basis des christlichen Menschenbildes ist unsere Grundlage, den Menschen nach Leib, Seele und Geist wahrzunehmen. Wir sprechen und arbeiten mit den Klienten im psychosozialen, im körperlichen wie auch im geistigen Bereich der Sinn- und Glaubensfragen. Wir erarbeiten mit ihnen neue, für sie sinngebende Perspektiven, um die Motivation der suchtfreien Integrationsbereitschaft zu stärken.
Motivation
Wir erwarten von einem Interessenten:
- Bereitschaft, in seinem Leben etwas verändern zu wollen
- Offenheit im Umgang mit sich und seiner Umgebung
- Einhalten von Regeln und Abmachungen
- Teilnahme an den wöchentlichen Gesprächen
- Verzicht auf den Konsum von Drogen
Dauer
Die Aufenthaltsdauer wird individuell angesetzt. Sie richtet sich nach den jeweiligen Ressourcen- und Prozessentwicklungen des Klienten.
Folgende Themen stehen im Zentrum
- Sozialtherapeutische Lebensgemeinschaft
- Arbeitstraining in unseren internen geschützten Arbeitsbereichen (Velowerkstatt, Schreinerei, Töpferei und Hauswirtschaft)
- Regelmässige Einzel- und Gruppengespräche
- Sport- und Gruppenanlässe
- Mal- und Gestaltungstherapie
- Musikwerkstatt
- Alltags- und Freizeitgestaltung
- Berufliche Orientierung
- Systemische Einzel-, Paar und Familientherapie
Aufnahme Bedingungen
- Die Aufnahme erfolgt nach dem körperlichen Entzug.
- Substituierte Personen (Methadon, Subutex usw.) müssen willens sein, einen schrittweisen Abbau der jeweiligen Substanz während des stationären Aufenthalts zu machen.
- Bereitschaft, die momentane Situation zu reflektieren und Veränderungen für die Zukunft anzugehen.
- Eine Kostengutsprache muss vorliegen.
- Eine Haftpflichtversicherung ist vorhanden oder bei Eintritt abzuschliessen.
Aufnahme Verfahren
- Telefonische Kontaktaufnahme mit der Leitung
- Vorstellungsgespräch und Besichtigung des Hauses (Vermittlung von Informationen und klären von offenen Fragen)
- Schnuppertage sind möglich.
- Entscheid (beidseitiges Einverständnis)
- Eintritt (negativer UP bei Eintritt)
Das Neuhof-Konzept können Sie hier als PDF downloaden.
